Veranstaltungshinweise

03.02.2023

Lesung: Reiseimpressionen aus Japan

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. begrüßt am Freitag, 03.02.2023, Beginn: 19:00 Uhr, Stephan Schäfer aus Köln zur Lesung „Reiseimpressionen aus Japan“ in der Eisfabrik/Weiße Halle, Seilerstr. 15 F, 30171 Hannover.

Japan war und ist von jeher Anziehungspunkt für Reisende aus aller Welt. Aber auch viele Autoren der Weltliteratur haben dieses facettenreiche Land in ihren Reisebeschreibungen beleuchtet. Auf den Spuren von Jules Verne erzählt Jean Cocteau in seinem Tagebuch „Meine Reise um die Welt in 80 Tagen“ von Geishatänzen in einem Kyotoer Theater und einer packenden Pantomimen-Aufführung im Kabuki-Za-Theater von Tokyo. Italo Calvino, gebürtig auf Kuba und heute zu den wichtigsten Autoren Italiens zählend, besucht in Kyoto die kaiserlichen Paläste, Zen-Gärten und Tempel und im Nachtleben von Tokyo die „Pachinko“-Hallen, Spielsäle voller Flipperautomaten im Neonlicht. Der Österreicher Christoph Ransmayr schließlich, dessen Bücher in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden, erlebt in einem Hotel am Rande der Sankei-Gärten von Yokohama einen seltsamen Dialog zwischen einem schrillen Chor von Singzikaden und einem zwergenhaften Pianisten.

Diese Impressionen der namhaften Autorinnen und Autoren und noch mehr trägt Stephan Schäfer in seiner Lesung vor und entführt uns so in das ferne Land Japan. Der Schwerpunkt von Schäfers Lesetätigkeit liegt auf historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Inzwischen wurden von ihm über 1000 Lesungen und Konzerte gestaltet und moderiert. Neben Autorenportraits (u.a. Joseph Roth, Robert Walser, Elias Canetti, W. G. Sebald) gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen.

Eintritt Mitglieder DJG Hannover: 6,-- €

Eintritt Nicht-Mitglieder DJG Hannover: 10.-- €

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Beitragsseiten

„Was für ein fantastisches Programm!“

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. feiert erstmalig seit drei Jahren wieder ihr traditionelles deutsch-japanisches Neujahrsfest zum Jahr des Hasen.

Drei Jahre haben die Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. auf das traditionelle deutsch-japanische Neujahrsfest, das unsere Gesellschaft immer an einem Samstag Ende Januar im Courtyard by Marriott Hotel Hannover Maschsee veranstaltet, warten müssen. Coronabedingt war es in den Jahren 2021 und 2022 ausgefallen.

Nun endlich war es so weit: Zum Jahr des Hasen begrüßte die Präsidentin der DJG Hannover, Dr. Susanne Schieble, rund 120 Gäste im Festsaal des Hotels am Maschsee. Der Hase steht für Langlebigkeit, Wohlstand, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität. Es steht aber auch für Frieden. Welches Zeichen könnte also in diesen Zeiten hoffnungsvoller sein als der Hase?
Dies betonte auch in seinem Grußwort Oberbürgermeister Belit Onay, der es sich nicht nehmen ließ, am Neujahrsfest teilzunehmen, ebenso wie Generalkonsulin Kikuko Kato aus Hamburg, die in ihrem Grußwort die ehrenamtliche, unermüdliche Arbeit der DJG Hannover würdigte.

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Weitere prominente Gäste waren Bürgermeister Thomas Hermann, der zusammen mit seiner Frau gekommen war, und Herr Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, der erstmalig am Neujahrsfest teilnahm.
Auch viele Vertreter*innen norddeutscher Deutsch-Japanischer Gesellschaften hatten den Weg nach Hannover gefunden, darunter die Präsident*innen aus Braunschweig-Peine-Wolfsburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. Auch die ehemaligen Hamburger Kirschblütenkönigin Laura Gräwert sowie der Präsident der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Niedersachsen waren unter den Gästen.

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Das Programm war wie in den Jahren vor der Pandemie ein Mix aus japanischen und westlichen Traditionen.Kraftvoll begrüßten die Taiko Bastards aus Hamburg mit ihren Taiko-Trommeln das Jahr 2023.

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Eiryu Dojo vollführte ein Enbu und zeigte spektakuläre japanische Kampfkunst.

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Nach der Vorspeise stimmten Claudia Burghard und das langjährige Mitglied der DJG Hannover, Detlev Oelfke, gesanglich auf das neue Jahr ein, gefühlvoll begleitet von Andy Mokrus am Klavier.

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Danach labten sich die Gäste am Buffet und genossen auch die Sake-Praline des Schokoladensommeliers und Mitglied der DJG Hannover Kevin Lühmann. Neben japanischer Schokolade warteten auch Haiku-Grußkarten von Vorstandsmitglied Marion Schmidt auf die Gäste.

 

Feierlich wurde Yasuko Götte, Gründungsmitglied und von Beginn an stellvertretende Vorsitzende der DJG Hannover, verabschiedet.

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Doch das weinende Auge war schnell getrocknet, schließlich wartete noch der traditionelle Sake-Fass-Anstich auf die Gäste, der das Neujahrsfest abrundete. Den Sake ließen sich die Teilnehmer*innen des Neujahrsfestes getreu dem von Dr. Susanne Schieble ausgegebenen Motto „Man muss die Feste feiern wie sie fallen“ schmecken. Nachdem sich viele drei Jahre lang nicht gesehen hatten, gab es schließlich viel zu erzählen und auszutauschen.

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Es war ein rundum gelungener Abend, der Kraft für die kommenden Aufgaben gibt.

Dr. Susanne Schieble, 23.01.2023

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