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VERANSTALTUNGSHINWEISE

Donnerstag, 25.10.2018

Origami-Workshop unter der Leitung von Petra Betscher, Origami Deutschland

In den Räumen der Rega-Business-Center GmbH, Frau Dagmar Schmidt, Schierholzstr. 27, 30655 Hannover

Zeitrahmen: 15.00 bis 17.00 Uhr

Kosten für Mitglieder der DJG Hannover: 5,-- €

Kosten für Nicht-Mitglieder der DJG Hannover: 8,-- €

Bei Interesse bitte eine E-Mail an susanne@schieble.de senden.



Donnerstag, 25.10.2018

Vortrag von Dr. Ralf Eisinger (Theater- und Musikwissenschaftler)
Klaus Pringsheim „aus Tokyo". Sein Beitrag zum musikalischen Kulturtransfer zwischen Europa und Japan.

Am 24. Juli feierten wir den 135. Geburtstag der Zwillinge Katia und Klaus Pringsheim. Während Katia als „Frau Thomas Mann" weltberühmt wurde, steht Klaus nicht mehr so im Rampenlicht. Dabei war er als Komponist, Dirigent und Kritiker gleichermaßen erfolgreich. Ab 1931 wirkte er in Japan an der Kaiserlichen Musikakademie als Lehrer für Komposition und als Dirigent. Er verantwortete viele Erstaufführungen von Mahlers Sinfonien in Japan, die Erstaufführung von Brechts „Ja-Sager" und viele andere Stücke. Zwischen 1939 und 1944 war er Leiter des Tokyoter Kammerorchesters. Nach Kriegsende lebte er bis 1951 in Kalifornien, kehrte dann aber nach Japan zurück, wo er bis zu seinem Lebensende wohnte.

Ein Jubiläum und ein Jubilar, an den zu erinnern sich lohnt. ein spannendes Kapitel der deutsch-japanischen Begegnung und des Kulturtransfers.

Wo: VHS Hannover, Burgstr. 14, 30159 Hannover

Beginn: 18.00 Uhr

Eintritt: Eintritt: 3,-- € für Mitglieder, 5,-- € für Gäste

Weitere Infos: www.vhs-hannover.de/sprachen

シャミピア(SHAMIPIA)- Virtuosität trifft Eleganz

„Shamipia“ begeistert die Zuhörer im Theater in der List

Shamisen-Konzert am 16.06.2018 als Kooperation zwischen DJG Hannover und dem Kulturbüro der LHH

Keisho Ohno ist ein zurückhaltender Mensch. Bescheiden und freundlich hält er sich im Hintergrund, als eine kleine Abordnung der DJG Hannover ihn, seinen Musikerkollegen Mamoru Motooka und seinen Manager vom Flughafen abholt und so ist er auch beim anschließenden Abendessen.

Aber wenn er die Shamisen, die dreiseitige japanische Langhalslaute, spielt, dann geht ein Ruck durch Körper und Geist des Japaners. Virtuos und elegant gleichermaßen fliegen die Finger über die Seiten, mit der anderen Hand schlägt er mit dem ginkgoblattförmigen Plektron dazu. Und nicht nur das: sein Körper geht mit jedem Ton mit, mit den Füßen, die in absolut kultwürdigen silbernen Stiefeln stecken, stampft er auf dem Boden auf, ab und zu stößt er kehlige Laute aus.

shamisen 400

Aus dem höflichen Japaner ist ein Vollblutmusiker geworden – und was für einer! Er holt aus dem Instrument wirklich alles heraus, was es herzugeben hat und entlockt ihm Töne und Melodien, von denen man nicht vermutet hätte, dass sie mit den wenigen Seiten überhaupt zu erzeugen sind. Von traditionellen japanischen Liedern bis hin zum James-Bond-Thema reicht die Palette des Künstlers und seines Partners Motooka. Dieser spielt das Piano gefühlvoll und begleitet den Shamisen-Spieler zurückhaltend und doch präsent und auf den Punkt.

Kein Wunder, dass die Zuhörer die beiden nicht ohne Zugabe von der Bühne lassen, bevor sich Ohno beim Abendessen nach dem Konzert wieder in jenen zurückhaltenden und freundlichen Mann verwandelt hat, als der er nach Hannover gekommen ist.

Text: Dr. Susanne Schieble, DJG Hannover

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