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VERANSTALTUNGSHINWEISE

Samstag, 15.06.2019

Lange Nacht  der Museen 

Unsere Gesellschaft präsentiert Kalligraphie und einen Manga-Workshop

Wo: Stadtbibliothek Hannover

Zeit: 18-23.30 Uhr


Sonntag, 16.06.2019

Zedern und Zikaden - literarische Miniaturen über Natur 

Lesung am Teehaus im Stadtpark in Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren der Gruppe Poesie, musikalisch begleitet von Agnes Hapsari

Mit Tee und einer kleinen Süßigkeit von Yasuko Götte

Beginn: 16.00 Uhr

Gesonderte Einladung


Sonntag, 30.06.2019

Traditionelles deutsch-japanisches Sommerfest Natsumatsuri im Stadtpark hinter dem HCC unter dem Motto “30 Jahre DJG Hannover“

Ein buntes, kulturell vielfältiges und interessantes Programm erwartet Sie. Kunsthandwerk, Schmuck, Demonstrationen, Mitmach-Aktionen, Sport-Vorführungen und ein Unterhaltungsprogramm auf der großen Bühne werden die Besucher unseres Sommerfestes erfreuen und unterhalten.

Wann: 14.00 bis 18.00 Uhr


Ausstellung „Japan Series“ von Olena Svitlova

In ihren feinen, schlichten und grafischen Arbeiten verarbeitet die Künstlerin Olena Svitlova ihre Erinnerungen an ihre Zeit und ihr Leben in Japan. Mit wenigen Strichen bringt sie Situationen aufs Papier, die sich zwischen monochromer Leichtigkeit und sanfter Melancholie bewegen. Zarte Kirschblütenzweige, zurückhaltende Landschaften und pastellfarbene Berge zeigen Svitlovas malerischen Blick auf ihren Aufenthalt. Von 1996-1997 lebte sie mit ihrer Familie in Japan, wobei sie ihre Eindrücke von der Natur, Traditionen und Kunst in ihre Arbeiten einfließen lässt. Sie verwendet verschiedene Techniken, wie Grafik (z.B. Monotypie) und Malerei. Auch nach ihrem Aufenthalt hat das Thema „Japan“ großen Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit.

Ausstellung vom 26.04. bis 07.06.19

Adresse: kargah Stadtteilarbeit, Stärkestraße 19a, 30451 Hannover

Infos unter: www.kargah.de

> Einladung: Link PDF

> Pressemitteilung: Link PDF

 


30 Jahre DJG Hannover Cadokai e. V.

Die DJG Hannover wird 2019 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden viele Veranstaltungen unter dem Motto des Jubiläums „30 Jahre DJG Hannover“ stehen. Wir freuen uns sehr, dass wir seit 30 Jahren erfolgreich den deutsch-japanischen Kultur- und Bürgeraustausch mitgestalten und die Verbreitung der japanischen Kultur in und um Hannover fördern.

Beitragsseiten

„Es ist einfach nur wunderschön…“

Japanreise „30 Jahre DJG Hannover“ 07.04. bis 21.04.2019

Es gibt Reisen, die bleiben noch lange im Gedächtnis haften und müssen nach der Rückkehr erst einmal verarbeitet werden. Die Japanreise anlässlich des 30jährigen Bestehens der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. gehört definitiv dazu. Es war eine Reise voller Gegensätze: von der Moderne der Großstadt Osakas in die Tradition und Ländlichkeit der japanischen Alpen, der Lackstadt Wajima und der Goldstadt Kanazawa. Dazwischen lagen die eindrücklichen Erlebnisse in Kyoto und Hiroshima. Und am Schluss führte die pulsierende Megacity Tokyo von der Tradition in die Moderne zurück. Eines wurde den Reiseteilnehmern schnell klar: Japan ist ein Land, das zwischen Tradition und Moderne changiert, dies aber nicht als Widerspruch empfindet.

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Foto: 27köpfige Delegation der DJG Hannover

Kyoto grüßte mit seinen kulturellen Highlights unzähliger Tempel und Schreine sowie dem Nijo-Schloss, dem Sitz des Shoguns, wenn er in Kyoto war. Außerdem wurde Kyoto seinem Ruf als Stadt der Süßigkeiten mehr als gerecht: viele Reiseteilnehmer kauften schon hier verlockende Süßigkeiten ein, die wie kleine Kunstwerke daher kamen.

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Foto: Kirschblüte in Koyto

In Hiroshima wurde der 27köpfigen Delegation ein warmer Empfang bereitet. Ob bei Oberbürgermeister Matsui, in der Ueda-Teeschule, der Willkommensparty der JDG Hiroshima, der Schwestergesellschaft der DJG Hannover oder in der Hiroshima City University – die Reiseteilnehmer waren von der Herzlichkeit und Offenheit der japanischen Gastgeber begeistert. In der Hiroshima City University durften die Gäste aus Deutschland aus Bechern Sake trinken, deren Lack aus den dort gepflanzten Urushi-Bäumen gewonnen wurde.

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Foto: Empfang bei Herrn Oberbürgermeister Matsui

Die Kranzniederlegung am Mahnmal der Atombombenopfer durch Herrn Bürgermeister Thomas Hermann, der zusammen mit seiner Frau an der Reise teilnahm und Dr. Susanne Schieble, 1. Vorsitzende der DJG Hannover, sowie die Besichtigung des Atombombenarchivs waren wie immer sehr bewegend.

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Foto: Kranzniederlegung am Mahnmal für die Atombombenopfer in Hiroshima durch Herrn Bürgermeister Hermann und Frau Dr. Schieble

Miyajima ist ebenfalls ein fester Bestandteil eines jeden Hiroshima-Aufenthalts. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das rote Tori besichtigt, das diesmal durch die Flut im Wasser stand und tatsächlich zu schweben schien.

In Wajima, der nächsten Reisestation, lockten dann unzählige Geschäfte mit Lackwaren. Viele Reiseteilnehmer deckten sich ein, ebenso in Kanazawa, das berühmt für seine Blattgoldarbeiten ist. Wunderschön ist aber auch der Kenrokuen-Park, der zu den drei schönsten und berühmtesten Landschaftsgärten Japans gehört. Die Reiseteilnehmer ließen sich von den anmutig gestalteten Landschaften bezaubern.

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Foto: Kenrokuen-Park in Kanazawa

Die traditionellen Städte Shirakawago und Takayama in den japanischen Alpen grüßten mit ihren reetgedeckten Häusern und unzähligen Touristen, Matsumoto bot eine Besichtigung einer Reiswein-Plantage mit anschließender Verkostung und das Schlendern über eine Wasabi-Plantage, die durch ihre Ästhetik in der Anlage beeindruckte.

Dann ging es in die Metropole Tokyo. Der Großraum Tokyo bietet 38 Mio. Menschen Wohn- und Arbeitsraum, eine für uns unvorstellbare Zahl. Dennoch gibt es Oasen der Ruhe, wie z.B. die Anlage des Meji-Schreins oder eine Schifffahrt auf dem Sumida-Fluss.

Nach einem Tag der Freizeit feierten alle zusammen eine fröhliche Abschiedsparty, bevor es hieß: „Sayonara Nihon!“

Wieder einmal beindruckte Japan mit seiner Ästhetik sowie der Höflichkeit und Freundlichkeit der Menschen, aber auch mit seiner Fröhlichkeit und Offenheit. Die Teilnehmer der Reise fuhren tief beeindruckt und um viele Erlebnisse reicher nach Deutschland zurück.

Dr. Susanne Schieble, 1. Vorsitzende DJG Hannover

 

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